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AATEK  Atelier d'Appui Technique de Koyom

Das Zentrum in Koyom hat in vielen Bereichen Wachstum erlebt, die Werkstatt wuchs kontinuierlich mit, und ist zu einem eigenen kleinen Dienstleistungszentrum für die Region geworden. Siegfried Scheidegger und Markus Fehr haben die Arbeit weiterentwickelt. Besonders Markus hat Jahre in die Ausbildung einheimischer Handwerker investiert. 1992-93 wurde ein neues Werkstattgebäude erstellt, und die Werkstatt wurde unter der Leitung des Tschaders Gedeon zum selbständigen Arbeitszweig unter dem Namen AATEK, Atelier d’Appui Technique de Koyom (Werkstatt für technische Unterstützung in Koyom)

Technische Unterstützung heisst konkret:

Warten und reparieren von Generatoren, Gebäude, Fahrzeugen, Medizinischen Geräten des Spitals, sowie Autos, Mottorräder, Velos, Motorpumpen verschiederner Organisationen und Privatpersonen.

Schweissen diverser defekter Utensilien wie Ochsenkarren, Velos, Karretten, Schubkarren, Werkzeuge usw.

Herstellen verschiedener Gegenstände aus Holz und Metall: Möbel, Krücken, Türen, Fenster, Velogepäckträger, Lehmziegelformen und vieles mehr.






Seit Anfang 1999 ist mit Hansruedi und Ruth Zurbrügg ein erfahrenes Ehepaar für die Weiterentwicklung der Werkstatt in Koyom verantwortlich. Die beiden haben während vieler Jahre im Kongo Handwerker ausgebildet, und möchten nun in Koyom junge Tschader ausbilden, und angepasste Technik einführen. 2001 wurde zu diesem Zweck von der Schweiz ein Container gefüllt mit Maschinen, Werkzeugen und nützlichen Utensilien nach Koyom geschickt.












Partnerschaft Gyger Metallbau AG - AATEK

Im Februar 2001 haben wir einen lange gehegten Wunsch in die Tat umgesetzt: Michael Röthlisberger hat in seinem vierten Lehrjahr als Metallbauer ein monatiges Praktikum in Koyom absolviert. Im Vorfeld haben wir in Heimberg die Fachwerke für das Dach des geplanten neuen Ausbildungsgebäudes gezeichnet. Michael hat dann zusammen mit einigen Tschadern der Werkstatt diese Fachwerke hergestellt. Die Erfahrungen waren bei allen beteiligten sehr positiv. Michael war begeistert von der so ganz anderen Welt. Für die tschadischen Lehrlinge und Handwerker war es eine Ermutigung, praktisch zu erleben, dass auch Schweizer intensiv lernen müssen, um einen Beruf zu erlernen.

Diese ersten Begegnungen haben uns ermutigt, die Zusammenarbeit mit Koyom weiter zu intensivieren, und es in Zukunft noch weiteren Lehrlingen zu ermöglichen, einen solchen Einsatz zu leisten, und dadurch die Ausbildungen der tschadischen und schweizerischen Lehrlinge zu bereichern.







Die Lehrlinge auf der Schulbank.

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Die grössten Arbeitgeber für die Metallbauer im Tschad sind die Termiten. Sie machen es so atraktiv, dass Fenster und Türen in Stahl hergestellt werden. Holzrahmen werden bei schlechten Verhältnissen von den Termiten innert Monaten zerstört.


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